1. Internationales JazzArtFestival in Schwäbisch-Hall

20.02.2007 14:20 von jazz (Kommentare: 0)

 

 

Vom 19.-22. April findet in Schwäbisch Hall das 1. Internationale JazzArtFestival statt, präsentiert von Club Alpha 60, Goethe-Institut, Konzertkreis Triangel, Kulturbüro Stadt Schwäbisch Hall.


Das Festival entstand nicht etwa aus dem luftleeren Raum, sondern aus einer langen Tradition an Jazzkonzerten in Schwäbisch Hall: so spielte z.B. schon vor 40 Jahren das Wolfgang Dauner Trio im damals neu gegründeten Club Alpha 60, der bis heute erstklassige Jazzmusiker nach Hall holt (wobei die Jazz-Kennerschaft vom langjährigen Club-Sprecher Dietmar Winter für Qualität garantiert), seit 1998 in Kooperation mit der städtischen Kulturbeauftragten Ute Christine Berger. Auch im 1965 gegründeten Goethe-Institut Schwäbisch Hall spielt Musik eine wichtige Rolle, oft dargeboten von MusikstudentInnen aus aller Welt. Je nach Institutsleiter liegt die Betonung mal mehr mal weniger auf Jazzkonzerten. Der jetzige Leiter Peter Panes ist jedenfalls begeisterter Jazzanhänger. Ebenso wie Werner Feucht und Kurt Hohenstein vom 1993 gegründeten Konzertkreis Triangel.

Nun bündeln die vier Veranstalter die Kräfte in einem Festival mit acht Konzerten an vier Abenden: JazzArt steht für Jazz als eigenwillige Kunstform. Auch die Konzerträume und das Ambiente in der Haller Altstadt und der Kunsthalle Würth bieten einen entsprechenden Rahmen.

Zentraler Veranstaltungsort ist das historische Hospitalgebäude, in dem sich der akustisch hervorragende Konzertraum Hospitalkirche und das Goethe-Institut mit Cafeteria befinden. Hier spielen am Donnerstag 19. April im ersten Teil die ungarischen Musiker Zoltán Lantos (Geige) und Kornel Horváth (Percussion), im zweiten Teil der russische Pianist Simon Nabatov in Begleitung von Nils Wogram. Am Freitag, 20. April stehen Jazzsängerinnen im Mittelpunkt: zunächst die deutsch-indische Musikerin Fauzia Maria Beg mit Frank Kroll (sax) und Uwe Kühner (perc.), anschließend stellt Ulita Knaus mit ihrem Quartett aus Hamburg das brandneue Album "It's the city" vor. Am Samstag, 21. April finden die Konzerte im Saal der Kunsthalle Würth statt: Julian (trumpet) und Roman Wasserfuhr (piano) (Jahrgang 1987 und 1985) sind die Newcomer der deutschen Jazzszene. Sie widmen der Jazzlegende Chet Baker ihr Programm "Remember Chet". Bratsch dagegen sind seit über 20 Jahren auf Tour durch die Welt. Die fünf Musiker aus Paris präsentieren "La Vie, La Mort, tout ca...". Am Sonntag 22. April glänzt zunächst wieder die baden-württembergische Jazzszene mit Jochen Feucht (sax), Ull Möck (piano) und Thomas Krisch (bass), bevor der vielfach ausgezeichnete Stefano Bollani aus Mailand den Schlussakzent setzt mit "Piano Solo" (erschienen als CD bei ECM 2006).

Sponsoren: VR-Bank, Kunsthalle Würth, Tabak Braun, Olivenstand am Markt

Ausstellung im Goethe-Institut 29. März bis 30. Mai 2007

 
Jazzlegenden. Fotografien von Hans Kumpf seit 1967 (siehe Bild: Foto von Albert Mangelsdorff 1968 in der Hospitalkirche Schwäbisch Hall) 
Vernissage Mi. 28. März, 19 Uhr mit Dr. Wolfram Knauer, Jazzinstitut Darmstadt.


Weiteres Rahmenprogramm: Big Band Matinée, Jazz für Kinder, Jazzfilme im Kino

Kartenvorverkauf im Kartenkontor Hall, Tel. 0791-751600

Informationen: www.jazzart-hall.de

 

 

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