Chick Corea beim Klavierfestival Ruhr am 21. Mai 2014 - Karten sind noch erhältich
18.05.2014 12:31 von jazz (Kommentare: 0)
Chick Corea beim Klavier-Festival Ruhr 2014
(Termin: Mittwoch, 21. Mai, 20 Uhr, Konzerthaus Dortmund)
Wenn beim Klavier-Festival Ruhr einer als Stammgast gelten kann, dann sicher Armando „Chick“ Corea. In vielen verschiedenen Konstellationen war er hier schon zu erleben: im Duo mit Gary Burton oder Bobby McFerrin, im Trio oder mit Kammerorchester – und mit der spektakulären Reunion seiner legendären Fusion-Band „Return to Forever“. Im Mozart-Jahr 2006 nahm er den „Preis des Klavier-Festivals Ruhr“ entgegen.
Am Mittwoch, 21. Mai, 20 Uhr Jahr kehrt Corea für einen Solo-Abend zum diesjährigen Klavier-Festival Ruhr zurück. Im Konzerthaus Dortmund ist der legendäre Jazzmusiker am Flügel zu erleben. Kenner wissen, dass „Corea solo“ immer ein Element des Unvorhersehbaren und Besonderen birgt. Das Solospiel zieht sich wie ein roter Faden durch Coreas Karriere, und immer darf man gespannt sein, von welcher Seite der Pianist sich diesmal zeigen wird. Er liebt die freie Improvisation so sehr wie Mozart, Debussy und Skrjabin so wie Monk, Powell und Evans, das American Songbook so wie seine eigenen Children’s Songs. Sein letztes Solokonzert beim Klavier-Festival Ruhr 2009 bot von allem etwas – und dazu noch eine Scarlatti-Sonate.
Chick Coreas Ruf als Jazzpianist ist legendär. Seit mehr als 30 Jahren übt seine Kunst stilprägenden Einfluss auf die Jazzszene aus. Mit seiner Experimentierlust hat er ganze Generationen von Musikern beflügelt. Er musizierte mit Größen wie Miles Davis und Herbie Hancock, ließ sich als Komponist von Ornette Coleman, John Cage und Karlheinz Stockhausen inspirieren. Er selbst war immer offen für neue Entdeckungen. Friedrich Gulda zum Beispiel verführte ihn zu Mozart. Geboren wurde der Pianist als Armando Anthony Corea am 12. Juni 1941 in Chelsea, Massachusetts. Vom Vater, einem Bandleader, lernte er mit vier Jahren das Klavierspiel vor allem klassischer Komponisten. Früh kam er auch mit dem Jazz in Berührung, insbesondere mit Soul Jazz. Große Erfolge erzielte er in den 1970er Jahren mit der Formation „Return to forever“, zu der auch Al di Meola, Stanley Clarke, Lenny White, Gayle Moran, Flora Purim gehörten. In den späten 1980er und frühen 1990er Jahren prägte er den so genannten „Fusion-Stil“, der Elemente des Jazz und Rock verschmilzt.
(Karten gibt es an der Abendkasse, unter der Ticket Hotline 01806/ 500 80 3 oder direkt und platzgenau im Internet unter www.klavierfestival.de)



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