hr-Bigband: Hommage an Joe Zawinul am 11./12. Februar 2016

27.01.2016 15:00 von jazz (Kommentare: 0)

 

hr Big Band

 

Jim McNeely freut sich auf das neue Konzertprojekt im hr-Sendesaal

 

„I am looking forward to rocking the hr-Sendesaal with his music!” hr-Bigband-Chefdirigent Jim McNeely freut sich schon auf seine nächsten Konzerte am Donnerstag, 11., und Freitag, 12. Februar, im hr-Sendesaal. Dann verbeugt sich die hr-Bigband vor der Wiener Jazzlegende Joe Zawinul, dessen größter Hit 1966 „Mercy, Mercy, Mercy“ weltweit schon von den unterschiedlichsten Bands gecovert wurde. Zawinuls Band Weather Report zählt zu den erfolgreichsten Fusion-Jazz-Bands aller Zeiten. 



McNeely hält Joe Zawinul nicht nur für einen großartigen Pianisten, Keyboarder und Komponisten: „Er hatte einen genialen Sinn dafür, seine Musik zu orchestrieren mit jeglicher Technik, die ihm zur Verfügung stand. Da gibt es für mich als Arrangeur viel zu tun.” 



Der Österreicher Zawinul, 2011 in Wien gestorben, ist bisher der einzige Europäer, dem der amerikanische Jazz maßgebliche Impulse verdankt. Als erster setzte er das E-Piano ein, nämlich 1966 in „Mercy, Mercy, Mercy“, das dank des Wurlitzer-Sounds zum Hit für Zawinuls damaligen Bandleader Cannonball Adderley wurde. Wenige Jahre später lieferte er entscheidende Beiträge zu zwei epochalen Miles-Davis-Alben: „In a Silent Way“ und „Bitches Brew“. „‚Mercy, Mercy, Mercy‘ und ‚Birdland‘ sind Zawinuls größte Hits. Ich werde jedes dieser Stücke anders als das Original behandeln. Das Wichtigste dabei ist, die Energie und den Geist dieser Melodien lebendig zu halten“, so McNeely, der sich auch Werken aus der Ära von Weather Report oder Zawinul Syndicate annehmen wird. „Manche von ihnen – ‚Fast City‘, ‚Night Passage‘ oder ‚Zeebop‘ – erzählen eine große Geschichte. Mein Job ist es, diese Storys mit den Musikern der hr-Bigband zu erzählen.“ 



Jim Beard wird als Keyboarder bei den beiden Konzerten dabei sein. „Ich benutze Joes Keyboard-Kompositionen als Inspiration für das, was ich für die Band schreibe”, erklärt Jim McNeely, „und außerdem haben wir die Power von zwei Drummern bei diesem Projekt: unseren ‚eigener‘, Jean-Paul Höchstadter, und Gene Lake, der auch schon öfter mit Jim Beard zusammengearbeitet hat.“ 



Hommage an Joe Zawinul 
Jim Beard, Piano/Keyboards; Gene Lake, Schlagzeug; Jim McNeely, Leitung 
Datum: Donnerstag, 11., und Freitag, 12. Februar, jeweils 20 Uhr 
Ort: hr-Sendesaal, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt 
Karten: 19 Euro unter Telefon: (069) 155-2000 oder www.hr-ticketcenter.de 



Weitere Informationen: 
www.hr-bigband.de 

 

Jazzpages Logo

 

 

 

Zurück

Einen Kommentar schreiben