hr Feature - 70 Jahre Jazz in Hessen: "Sound der Freiheit"

23.02.2015 08:00 von jazz (Kommentare: 0)

 

Für die Nationalsozialisten war Jazz verhasste „Negermusik“. Nach dem Krieg wurde er als Musik der Befreier dann umso populärer. Die Erfolgsgeschichte des Jazz in Hessen wird jetzt von hr2-kultur unter dem Titel „Der Sound der Freiheit – 70 Jahre Jazz in Hessen“ ausgiebig beleuchtet. Vom 28. Februar bis zum 1. August blickt das Kulturradio unter anderem auf die Anfänge im Hessischen Rundfunk (hr), auf Frankfurt als „Jazzhauptstadt der Republik“, aber auch auf dezentrale Keimzellen in Wiesbaden, Darmstadt, Rüsselsheim, Gießen, Marburg und Kassel.



In den Sendungen „Musikszene Hessen“, „hr2 Jazzfacts“, „hr2 Live Jazz“, „hr2-Doppelkopf“ und Beiträgen in „hr2-Kulturfrühstück“ und „hr2-Kulturcafé“ sowie einem großen Online-Special geht es zum Beispiel um legendäre Locations wie den Frankfurter „Jazzkeller“, Institutionen wie die „Deutsche Jazz Föderation“, das „Landes Jugend Jazz Orchester Hessen“ oder die berühmte Konzertreihe „Jazz im Palmengarten“. Als wichtige Förderer und Impulsgeber sind Horst Lippmann und Fritz Rau zu nennen. An sie wird ebenso erinnert wie an die herausragenden Musiker Albert und Emil Mangelsdorff, Heinz Sauer, Volker Kriegel und viele andere.



Entscheidenden Anteil am Glanz der hessischen Jazzgeschichte hatte auch der hr – unter anderem mit den populären „Jazzclub“-Sendungen und seinem Engagement beim Deutschen Jazzfestival Frankfurt – das seit 1953 internationale Stars wie Chet Baker, Keith Jarrett oder Cassandra Wilson in ungewohnten Formationen auf die Bühne bringt. Bis heute reicht auch die Strahlkraft zweier hr-Orchester: die 1958 gegründete vielgerühmte Studioformation hr-Jazzensemble und die hr-Bigband, vormals breit aufgestelltes Tanz- und Unterhaltungsorchester, heute geschätzter Konzertpartner von Künstlern wie Rebekka Bakken und Branford Marsalis.



Alle Informationen zu „Der Sound der Freiheit – 70 Jahre Jazz in Hessen“ finden sich unter www.hr2-kultur.de

 
 
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