Jazz im Radio: SWR 2 Programm April 2013
13.03.2013 21:24 von jazz (Kommentare: 0)

Dienstag, 2. April, 21.03 – 22.00 Uhr
SWR2 Jazz Session: „Jazz-Rock 2.0“
Höhepunkte vom Deutschen Jazzfestival Frankfurt 2012 (1)
Nils Petter Molvaer & Baboon Moon, Stick Men & Terry Bozzio
Am Mikrophon: Harry Lachner
In der ersten Sendung mit Aufnahmen vom Deutschen Jazzfestival Frankfurt 2012 treffen zwei unterschiedliche Formen aufeinander, die sich mit der Verbindung von Jazzimprovisation mit Rock-Elementen auseinandersetzen. Der Trompeter Nils Petter Molvaer und sein Projekt „Baboon Moon“ nutzen die Club-Beats der letzten Jahre und zehren in ihren Klangvorstellungen nicht zuletzt von den Erfahrungen der Remix-Experimente. Während Molvaer sich bei seiner Entwicklung aus dem Feld des Jazz diesen neuen Formen angenähert hat, kommen das Trio „Stick Men“ und der Schlagzeuger Terry Bozzio aus der entgegengesetzten Richtung: dem experimentellen Rock. Bozzio war lange Zeit bei Frank Zappa, zwei der Stickmen in der Band King Crimson. Zwei konträre Wege und Ansätze also, eine zeitgemäße Form des Genres Jazz-Rock zu entwickeln.
Donnerstag, 4. April, 23.03 – 24.00 Uhr
NOWJazz Magazin
Von Thomas Loewner
Neues aus der Welt des Jazz wird im NOWJazz Magazin von SWR2 regelmäßig präsentiert. Wie immer erwarten Sie in dieser Sendung Informationen über bevorstehende Events, Rezensionen über Festivals, Buchbesprechungen und jede Menge brandneuer CDs. In unserer April-Ausgabe berichten wir unter anderem vom Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim.
Freitag,
5. April, 23.03 – 24.00 Uhr
NOWJazz: Power und Präzision
Der schweizerische Schlagzeuger Lucas Niggli
Von Bert Noglik
Er zählt zu den Motoren der vitalen Schweizer Jazzszene, vereint in seinem Spiel Kraft und Sensibilität und schaut mit seinen Projekten immer auch über den Tellerrand des Jazz hinaus. Als Mitglied der Band „Steamboat Switzerland“ vereint er Einflüsse aus Jazz, Rock und Neuer Musik mit freien Improvisationen. Seit 1999 arbeitet er mit dem eigenen Trio ZOOM, auch in verschiedenen Erweiterungen als „Lucas Niggli Big Zoom“, ebenfalls im Schnittbereich zwischen den zeitgenössischen Stilen und Genres. Daneben existieren kammermusikalische Spielbereinigungen wie das Trio mit Luciano Biondini und dem Tubisten Michel Godard, das Duo mit der chinesischen Guzheng-Spielerin Xu Fengxia und Schlagzeug-Ensembles wie „Big Beat Bohemia“. Lucas Niggli, der auf seiner Website nicht weniger als 15 aktuelle Bands beziehungsweise Projekte aufführt, hat bei aller Vielseitigkeit ein starkes individuelles musikalisches Profil ausgeprägt.
Dienstag, 9. April, 21.03 – 22.00 Uhr
SWR2 Jazz Session: „Spannende Dialoge – ganz groß, ganz klein...“
Höhepunkte vom Deutschen Jazzfestival Frankfurt 2012 (2)
Jean-Luc Ponty & HR Big Band, Michel Portal & Yaron Herman Duo
Am Mikrophon: Harry Lachner
Jean-Luc Ponty kann auf eine lange und wechselvolle Karriere zurückblicken: In seinen Anfängen noch ganz der Tradition eines Stéphane Grappelli verpflichtet, wagte sich der Geiger in der Band von Frank Zappa immer weiter auf das Feld der ambitionierten Rockmusik vor, verschmolz die Sprachen von Jazz und Rock in den eigenen Projekten oder in John McLaughlins Mahavishnu Orchestra. Als Grenzgänger brilliert er im freien wie gleichermaßen im durchstrukturierten Kontext – wie das Konzert mit der HR Bigband beweist. Ganz auf ihre Sicherheit im frei improvisierten Spiel vertraut dagegen das Duo des französischen Klarinettisten, Saxophonisten und Akkordeonvirtuosen Michel Portal mit dem israelischen, in Paris lebenden Pianisten Yaro Herman. Ein Fest der überraschend wechselnden Ideen – und ein idealtypisches Beispiel für eine traumwandlerisch sichere Interaktion.
Donnerstag,
11. April, 23.03 – 24.00 Uhr
NOWJazz: Vielsprachig
Der Saxophonist Tobias Delius
Von Julia Neupert
In Oxford geboren, im Ruhrgebiet aufgewachsen; danach lebte er in Mexiko und den Niederlanden, seine momentane Basis ist Berlin. Fünf verschiedene Sprachen spricht Tobias Delius und auch als ausdrucksstarker Saxophonist führt er ganz bewusst ein durchaus polyglottes Leben. Ob Jazz, freies Spiel oder experimentelle Musik – ob mit langjährigen Partnern oder in Ad-Hoc-Formationen: Es sind vor allem die Querverbindungen, die Delius spannend findet. Denn im Prinzip gehe es in der Improvisation immer darum, „im Moment Lösungen zu finden und Probleme zu suchen“. Das tut er unter anderem mit seinem eigenen Quartett, als Mitglied des ICP-Orchestra oder in dem Sextett „Available Jelly“.
Freitag,
12. April, 23.30 – 24.00 Uhr
NOWJazz Update
Von Reinhard Kager
Das Update ist zumindest einmal im Monat zumeist halbstündig auf der nächtlichen NOWJazz-Schiene platziert und dient der Präsentation neuester Tendenzen der improvisierten Musik. Es erlaubt den Moderatoren, besonders wichtige Neuerscheinungen eingehender vorzustellen, als dies im NOWJazz Magazin möglich ist. Was gespielt wird, entscheiden die SWR2-Jazzautoren erst kurz vor dem Sendetermin.
Samstag,
13. April, 22.03 – 23.00 Uhr
Jazztime: Big-Band-Juwelen
Das Thad Jones/Mel Lewis Orchestra in Aufnahmen für das Label Solid State
(1966-1970)
Von Günther Huesmann
„Wer heute eine Big-Band gründet, muss verrückt sein!“, heißt es manchmal. Noch mehr freilich galt das Mitte der 1960er Jahre, als für großorchestrale swingende Musik kaum noch ein Platz übrig schien. Und stimmte es nicht? War da nicht schon alles gesagt worden, im Bereich der Mainstream-Big-Bands? „Nein“, sagten sich der Trompeter Thad Jones und der Schlagzeuger Mel Lewis und formierten zusammen mit New Yorker Studiomusikern ein großes Jazzorchester. Die Aufnahmen, die diese beiden passionierten Big-Band-Musiker und großartige Jazz-Solisten machten, straften alle Skeptiker Lügen. Mit ihren Platten, die Jones und Lewis zwischen 1966 und 1970 für das Label Solid State einspielten, setzten sie neue Standards im aufgeklärten renovierten Mainstream-Jazz. Kompositorisch, spielerisch, technisch und improvisatorisch.
Dienstag,
16. April, 21.03 – 22.00 Uhr
SWR2
Jazz Session: „Time After Time“
Die Miles Davis Group bei der SWF-Jazz-Session 1990 in Singen
Am Mikrophon: Gerd Filtgen
Für Miles Davis kam ein Stillstand in seiner musikalischen Entwicklung einer Bankrotterklärung gleich. Von den Anfängen in der verschworenen Gemeinschaft des Bebop in den 1940er Jahren über Cool, Hardbop, modales Spiel, Rock-Jazz bis hin zu Hip-Hop-Einflüssen auf seinen letzten Aufnahmen, war der legendäre Trompeter an vielen relevanten Jazzentwicklungen maßgeblich beteiligt. Bei seinem Auftritt in Singen 1990 präsentierte Davis – begleitet von dem Altsaxophonisten Kenny Garrett, dem Keyboarder Kei Akagi, dem Bassisten Foley McCreary und einem Rhythmus-Team – eine faszinierende Zusammenstellung von Erfolgsstücken wie „Time After Time“ und „Tutu“.
Donnerstag,
18. April, 23.03 – 24.00 Uhr
NOWJazz: Vielseitige Experimente
Der Komponist, Pianist und
Elektroniker Wolfgang Mitterer live im Wiener „Porgy & Bess“
Von Reinhard Kager
Er gilt als „bunter Hund“ der experimentellen Musik. Ob ein strenges Streichtrio oder Live-Elektronik, ob Theatermusik oder freie Improvisationen: Der österreichische Keyboarder und Komponist Wolfgang Mitterer spielt in nahezu allen musikalischen Genres. Und dies nicht, um in fremden Revieren zu wildern, sondern um neue musikalische Gefilde zu erschließen. Den vielen Aspekten in Mitterers Schaffen zollte eine dreiteilige Konzertreihe im Wiener Jazzclub „Porgy & Bess“ Tribut. Ausschnitte aus diesen vom ORF aufgezeichneten Konzerten, in denen u.a. der Gitarrist Marc Ducret, der Saxophonist Max Nagl und Mitglieder des „Klangforum Wien“ mitwirkten, sind in dieser NOWJazz-Sendung zu hören.
Freitag,
19. April, 23.03 – 24.00 Uhr
NOWJazz: „13 Views Of The Heart’s Cargo“
13
musikalische Seiten des Saxophonisten Hayden Chisholm
Von Julia Neupert
„softspeakers“ heißt sein Blog und das ist natürlich schon ein Statement: Denn ein Lautsprecher, ein Lautspieler ist er nicht: Hayden Chisholms Interesse gilt den subtilen Zwischentönen. Seit Jahren beschäftigt sich der in Neuseeland geborene Saxophonist, Klarinettist und Komponist mit der Ausdifferenzierung einer mikrotonalen Musiksprache, die eher auf Durchsichtigkeit und Transparenz beruht, als auf Kraft oder brachialer Energie. Durch seine stilistische Flexibilität ist er seit langem in vielen Kontexten ein gefragter Saxophonist – so arbeitet Chisholm unter anderem intensiv mit dem Posaunisten Nils Wogram, dem Elektroniker Marcus Schmickler oder der Künstlerin Rebecca Horn zusammen. Jetzt hat Chisholm mit der 13-CD-Box „13 Views Of The Heart’s Cargo“ ein faszinierend-facettenreiches musikalisches Selbstportrait vorgelegt, das viele seiner eigenen Projekte erstmals auf Tonträger präsentiert.
Samstag,
20. April, 22.03 – 23.00 Uhr
Jazztime: Gemeinsam stark
Jazz-Kollektive
Von Thomas Loewner
Jazzkollektiv Berlin, KLAENG Jazzkollektiv Köln, die Neuformierung der Union Deutscher Jazzmusiker – die Entwicklungen der letzten Zeit haben gezeigt: Die deutsche Jazz-Szene rückt zusammen. Durch die Vernetzung wollen die Musiker erreichen, dass sie in der Politik und Öffentlichkeit besser wahrgenommen werden, um damit ihre Interessen besser vertreten und umsetzen zu können. Mit ihren Initiativen befinden sich die deutschen Jazzer in guter Gesellschaft, denn auch international gab und gibt es zahlreiche Kollektive: die AACM in Chicago; das Jazz Composers Collective in New York oder in Europa die französische ARFI oder das Londoner Fire! Collective. In der SWR2 Jazztime hören Sie, wo die Gemeinsamkeiten und individuellen Schwerpunkte dieser und anderer Gruppierungen liegen.
Sonntag, 21. April, 19.39 – 20.00 Uhr (nach dem
Hörspiel)
Groove-Meister
Der Altsaxophonist
Earl Bostic
Von Gerd Filtgen
Mit seinen leidenschaftlichen Versionen von „Flamingo“ und „Harlem Nocturne“ residierte Earl Bostic in der Rhythm ’n’ Blues Oberliga. Jazzkollegen schwärmten von der sensationellen Technik seiner Altsaxophonspielweise. Bevor er sich ab Mitte der 1940er Jahre als Bandleader selbständig machte, hatte er Aufnahmen mit Orchestern wie denen von Lionel Hampton oder Louis Prima gemacht. Bostics charakteristischer Sound, mit dem er Balladen und Up-Tempo-Nummern einfärbte, wurde durch die Musiker seiner mit Vibraphon, Gitarre und Rhythmusgruppe besetzten Combos stimmungsvoll kontrastiert.
Dienstag, 23. April, 21.03 – 22.00 Uhr
SWR2 Jazz Session: My Favorite Discs
Von Bert Noglik
Persönliche Lieblingsalben aus der älteren oder jüngeren Jazzgeschichte werden in der Reihe „My Favorite Discs“ regelmäßig vorgestellt: von den Autorinnen und Autoren unserer SWR2-Jazzredaktion. Legendäre Klassiker oder weniger bekannte Favoriten – warum gerade ein bestimmtes Album sie so beeindruckt hat, erklären sie in dieser Sendung.
Donnerstag, 25. April, 23.03 – 24.00 Uhr
NOWJazz: Höhepunkte vom NEWJazz Meeting 2012 (2)
mit Carl Ludwig Hübsch und dem Ensemble „hübsch acht“
Am Mikrophon: Günther Huesmann
Der in Köln lebende Tubist Carl Ludwig Hübsch hat sich in der „frei“ improvisierten Musik als Improvisator genauso einen Namen gemacht wie als Komponist. Im Zentrum seines Oeuvres steht der Gedanke der „Netzwerk-Komposition“. Dahinter steckt die Idee, dass das Komponieren gleichsam das Weben an einem Netz ist, dessen Knoten von den Interpreten neu bestimmt werden können, indem sie an diesen Knoten ziehen und diese anders positionieren. Hübsch hat eigens für das NEWJazz Meeting 2012 das Ensemble „hübsch acht“ ins Leben gerufen – bestehend aus acht hochkarätigen europäischen Improvisatoren, die im Rahmen dieser Netzwerk-Komposition zu aktiven Mitgestaltern seiner Werke werden. Im zweiten Teil der Mitschnitte vom NEWJazz Meeting 2012 bringt die NOWJazz Session unter anderem das Konzert von „hübsch acht“ beim internationalen Zürcher Festival „unerhört!“.
Freitag, 26. April, 23.03 – 24.00 Uhr
NOWJazz: Zeitgenössische Musik in Argentinien
Improvisation, experimentelle Elektronia, Free Jazz
Von Nina Polaschegg
Improvisierte und experimentelle Musik in Argentinien? Seit einigen Jahren hört man auch hierzulande immer wieder Musiker aus Südamerika. Der Wiener Laptopmusiker Christof Kurzmann schätzt den österreichischen Winter nicht besonders und beschloss vor einigen Jahren, die grauen und kalten Tage Europas mit der Sonne Argentiniens zu tauschen. Im Positivsten erstaunt war er, dort nicht nur äußerst interessierte und aktive Musiker anzutreffen, sondern solche, die dank Internet, bestens über freie Improvisation und experimentelle Musik informiert waren. Ein längeres Gespräch mit Christof Kurzmann, Treffen mit einigen Musikern und neugierige Recherchen im Internet brachten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zutage. Und viel argentinische Musik jenseits des Tango!
Samstag,
27. April, 22.30 – 23.00 Uhr
Jazztime: „Jazz singt deutsch“
Jazzmusik mit deutschen Texten
Von Anja Buchmann
Manche ungeschriebene Regeln fallen erst dann als solche auf, wenn jemand sie durchbricht. So ist es immer noch auffällig, wenn eine Jazzsängerin oder ein Jazzsänger Stücke mit deutschen Texten singt. Die Stuttgarter Pianistin und Vokalistin Olivia Trummer etwa überraschte mit ihrer CD „Poesiealbum“, der Berliner Sänger Michael Schiefel brachte als Solist und als Sänger von „Thärichens Tentett“ eigene deutsche Texte sowie Vertonungen von Joachim Ringelnatz bis Hugo Ball zu Gehör und auch der Kölner Sänger Tobias Christl schreibt für seine „Lieblingsband“ Texte in der Muttersprache. Woher kommen die Hemmungen, mit deutschen Worten zu arbeiten, warum bevorzugen viele die englische Sprache? Die Jazztime heute mit deutscher Liedtextquote.
Sonntag, 28.April, 19.33 – 20.00 Uhr (nach dem Hörspiel)
This Here
Bobby Timmons‘ soulige Piano-Trios
Von Gerd Filtgen
Als sich Bobby Timmons 1960 mit dem Album „This Here Is Bobby Timmons“ als Leader eines eigenen Trios vorstellte, war der Pianist durch seine regen Aktivitäten bei Art Blakeys Jazz Messengers und dem Altisten Cannonball Adderley so bekannt, dass er keine großen Vorschusslorbeeren brauchte. In den Improvisationen seiner von Blues und Gospel durchtränkten Themen, die wie „Moanin’“ und „This Here“ allesamt zu Jazzhits wurden, überzeugte die vitale Bop-Auslegung wie auch die geschickte Balance zwischen rhythmischen und melodischen Kraftfeldern. Sogar in Timmons’ Balladengestaltung finden sich diese Black-Music-Essenzen; ein Talent, das ihn zu einem der wichtigen Repräsentanten des Soul Jazz machte.
Dienstag, 30. April, 21.30 – 22.00 Uhr
SWR2 Jazz Session: Aus dem Archiv
„La Banda“: Pino Minafra, Willem Breuker & Banda Cittá Ruvo di Puglia
live in Donaueschingen 1996
Am Mikrophon:
Günther Huesmann
Viele Jazzmusiker Italiens erzählen davon, wie stark sie von der Tradition der „Banda“-Musik inspiriert worden sind. Also von jenen mediterranen Freiluft-Blaskapellen, die zu weltlichen Festen und Anlässen genauso aufspielen wie zu kirchlichen Prozessionen. Deren Repertoire besteht aus einem populären Melodien-Mix aus Opern, Folk, Jazz, Schlagern und kirchlichen Liedern, wobei erstaunlich viel Platz bleibt für die Stimme des Einzelnen und Improvisation. In einem hinreißenden Konzert bei den Donaueschinger Musiktagen 1996 legten der italienische Trompeter Pino Minafra und der niederländische Saxophonist und Klarinettist Willem Breuker gemeinsam mit der Banda Citta Ruvo de Puglia den „jazz spirit“ der Banda-Musik frei.
Zusätzliche Jazz-Sendung in SWR2:
Samstag, 6. April, 9.05 – 10.00 Uhr
SWR2 Musikstunde: Jazz Across The Border (4)
Von Günther Huesmann
Die letzten Jahre haben gezeigt: Das Stildelta des Jazz ist immer breiter und tiefer geworden. Längst sind es nicht mehr nur Improvisatoren aus dem Mutterland des Jazz, den USA, sind es nicht mehr Musiker nur aus Europa, welche die improvisierte Musik prägen. Zunehmend spielen auch Improvisatoren aus Lateinamerika, Asien und Afrika eine wichtige Rolle. Welche musikalischen Antworten geben sie? Wie sehen ihre Beiträge aus? Ein Blick weit über die Tellerränder der Gattungen und Stile hinweg.



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