Jazzklarinettist Buddy DeFranco verstarb 91-jährig
27.12.2014 09:14 von jazz (Kommentare: 0)

Buddy DeFranco
Boniface Ferdinand Leonard "Buddy" DeFranco gewann im Alter von vierzehn Jahren den "Tommy Dorsey Swing Contest". In den 1940er Jahren gehörte er den Bands von Gene Krupa, Ted Fiorito und Charlie Barnet, Tommy Dorsey und Boyd Raeburn an. 1949 nahm er für Capitol Records auf; diese Einspielungen mit Sextett und Bigband wurden auf dem Avantgarde-Album Crosscurrents ebenso wie Aufnahmen von Lennie Tristano veröffentlicht.
1950 wurde Buddy DeFranco Mitglied des Count Basie Septets; daneben arbeitete er in den in dieser Zeit als Sideman von Art Blakey, Kenny Drew, Sonny Clark und Norman Granz und als Bandleader. Er hatte 1951 eine eigene Big Band und ab 1952 ein Quartett (mit Kenny Drew, Piano, Milt Hinton, Bass, Art Blakey, Schlagzeug. 1954 war er auf Europa-Tour mit Billie Holiday.
Von 1960 bis 1963 leitete DeFranco ein Ensemble, mit dem der Akkordeonist Tommy Gumina auftrat und nahm mit Art Blakeys Jazz Messengers ein Album auf. Von 1966 bis 1974 leitete er das Glenn Miller Orchestra ("Ghost Band"). In der Folgezeit trat er bei zahlreichen Festivals auf, unterrichtete und nahm mehr als einhundertfünfzig Platten auf. Für "You Must Believe in Swing" erhielt er eine Grammy-Nominierung als bester Jazz-Instrumentalsolist. Er veröffentlichte das Lehrbuch "Hand in Hand with Hanon".
Der am 17.2.1923 in Camden, New Jersey, geborene Musiker starb am 24. Dezember 2014 in Panama City, Florida.
(haku)
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