Jazztage Görlitz im Mai 2016

02.03.2016 22:38 von jazz (Kommentare: 0)

 

Programm der 21. Jazztage Görlitz

 

Presseinformation der Veranstalter.
Mit einer Band vom Balkan beginnen die 21. Jazztage Görlitz und starten so mit dem Dreiklang, der das Festival prägt: Weltoffen, ortskundig und vielfältig im Sound. Eine serbische Jazzband ist ein Novum, aber auch alle unerhörten Orte sind Neuland für Besucher. „Riskiere Begeisterung!“ formuliert Matthias Wenzel vom Veranstalterverein kulturzuschlag e.V. und gibt sich selbstbewusst: „Wir nehmen den Zuhörer auf eine musikalische Safari mit. Hier swingt es, dort groovt es. Spannung und Entspannung wechseln.“

 

Die großen Jazznächte finden wieder in der Landskron Kulturbrauerei statt. Je drei Bands in vier Stunden – das bewährte Konzept der Vorjahre. Der Freitag birgt das Gesicht des Festivals. Zoe Rahman wird in gewohnt ausdruckstarker Weise die Reihe brillanter Klaviertrios fortsetzen. Der feinen Performance folgt das neunköpfige Slavko Benic Orkester. Die Selbstbeschreibung "Big Funk Latin". Kolumbien bildet den Länderschwerpunkt am Samstag (21.5.). Vibraphonist und Perkussionist Sebastian Laverde fliegt exklusiv für die Jazztage ein. Die Gruppe fatsO um den charismatischen Bandleader Daniel Restrepo profitiert von Jazz-Grenzüberschreitungen. Der fremde Stoff kommt aus dem Rock und Einflüsse von Tom Waits, Leonhard Cohen oder Radiohead sind werden zu hören sein.

 

Vier Unerhörte Orte sind bei den Jazztagen zu entdecken und sie zeigen, dass eindrucksvolle Räume Musik zum starken Erlebnis machen können. Die Dresdner Band TANN und Jochen Aldingers Downbeatclub stehen für junge deutsche Jazzprojekte der Spitzenklasse. Den sächsischen Jazznachwuchs repräsentiert ein Auftritt der Crazy Ties Bigband Meißen. In einen einstigen Kuhstall in Königshain führt ein Konzert des polnischen Senkrechtstarter Pawel Kaczmarczyk (22.5.).

 

Neu ist das Format „Jazz to go“, welches erstmalig zwei kleine Unerhörte Orte parallel bespielt und die Option zum Ortswechsel gibt (26.5.). Die Altstadt bildet den Erlebnisraum. „Jazz to go“ und wird von der VEOLIA Stiftung gefördert. Auf die Unterstützung des Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien und der Stadt Görlitz sowie zahlreicher lokaler Spender und Sponsoren können sich die Veranstalter seit zwei Jahrzehnten verlassen. Alle Unerhörten Orte werden endgültig im April preisgegeben.

 

In Kooperation mit  der Stiftung Fürst Pückler Park Bad Muskau folgt den Görlitzer Konzerten ein Sonderkonzert (4.6.) im fürstlichen Landschaftspark. Die Sängerin Sydney Ellis musiziert im Spektrum von Jazz und Blues. Den Schlussakkord bildet das Duo Ingolf Burkhardt (tp)/ Roland Cabezas (git) in der Wehrkirche Horka (5.6.). 

 
 

 

 
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