Das SWR 2 Jazz-Programm im Februar 2005
12.01.2005 15:10 von jazz (Kommentare: 0)
Das SWR 2 Jazz-Programm im Februar 2005
Dienstag, 1. Februar, 23.00 – 24.00 Uhr
Ars acustica
Mittwoch, 2. Februar, 23.00 – 24.00 Uhr
Jazztime: Die frühen Jahre der Carla Bley
Von Harry Lachner
Carla Bleys Meisterwerk, „Escalator Over The Hill“, war nicht nur als eine Jazzoper gedacht; über sechs Schallplattenseiten hinweg entwickelte sich eine Collage aus den unterschiedlichsten Stilen der populären Musik. Eine ungeheure Anzahl von Musikern wirkten damals mit: von John McLaughlin über Don Cherry bis zu Jack Bruce und Linda Ronstadt. Die amerikanische Pianistin wollte damit auch in erster Linie ihre kompositorischen Ambitionen unterstreichen. In ihren Jahren bis zum Beginn an „Escalator“ war sie zunächst im Kreis der frei improvisierenden Musiker aktiv. In dieser Sendung werden die Jahre etwas genauer beleuchtet, die sie schließlich zu ihrem Großwerk geführt haben.
Donnerstag, 3. Februar, 19.05 – 20.15 Uhr
SWR Jazz Session: Aus dem Archiv – Johnny Griffin in Stuttgart
Von Gudrun Endress
Der quirlige, temperamentvolle, mit jungenhaftem Charme und spitzbübischem Schalk ausgestattete Tenorsaxophonist Johnny Griffin ist überall beliebt, denn er gibt sich immer ganz der Musik hin. Gerne setzt der seit 1962 in Europa lebende „Little Giant“ zu einer atemberaubenden Tour de Force auf seinem Horn an. Zupackender Drive, leidenschaftliche Attacken und robust-voluminöse Tongebung sind die Markenzeichen von Griffin, der auf der Tradition der großen Tenoristen wie Ben Webster und Dexter Gordon fußt, aber auch Charlie Parker als ein Vorbild nennt. Griffin war Attraktion eines Meetings der SWR Big Band mit der WDR Big Band im Jahr 1989. Acht Jahre davor hatte er auch sein eigenes Quartett beim „Treffpunkt Jazz“ in Stuttgart vorgestellt.
Freitag, 4. Februar, 23.00 – 24.00 Uhr
NOWJazz: Magazin
Von Bert Noglik
Neues aus der Welt des Jazz, Informationen über bevorstehende Events, Rezensionen über wichtige Festivals, Buchbesprechungen, Personalia und jede Menge brandneuer CDs erwarten Sie im NOWJazz-Magazin in SWR2, das jeweils am ersten Freitag jeden Monats zwischen 23.00 Uhr und 24.00 Uhr zu hören ist. Geplant ist diesmal eine Besprechung des neuen „Rough Guide of Jazz“.
Sonntag, 6. Februar, 16.49 – 18.00 Uhr (nach dem Hörspiel)
Ein Klasseteam: Red Rodney und Ira Sullivan
Von Werner Wunderlich
Beim JazzFest Berlin 1981 gehörten sie zu den erfreulichsten Programmpunkten: Red Rodney und Ira Sullivan. Trompeter der eine, Multi-Instrumentalist der andere, denn er beherrscht das Sopran-, das Alt- das Tenorsaxophon und die Flöte genau so wie das Flügelhorn und die Trompete. Red Rodney hatte drei Jahre bei Charlie Parker gespielt, bevor er in Las Vegas vorwiegend in Show-Orchestern saß. Sullivan lebte lange Zeit in Florida und spielte dort in Clubs. In einem solchen Etablissement traf er 1980 Red Rodney wieder, den er bereits 1955 in Chicago kennen gelernt hatte. Fortan bildeten die Beiden für eine ganze Weile ein Klasseteam, von dem auch Live-Aufnahmen aus dem New Yorker Village Vanguard in dieser Sendung vorgestellt werden.
Dienstag, 8. Februar, 23.00 – 24.00 Uhr
NOWJazz: „Remix III“ – Paul Brody’s „Sadawi“
Von Thomas Loewner
Paul Brody ist ein Spezialist dafür, altes Songmaterial zu adaptieren und teilweise radikal neu, auf jeden Fall aber äußerst originell zu arrangieren. Mit seinem „DetoNation Orchestra“ entstaubte er beispielsweise vor einiger Zeit sehr gründlich eine Sammlung alter amerikanischer Traditionals. Anlässlich des Jubiläums von John Zorns Label „Tzadik“ hat sich Brody wieder etwas Besonderes einfallen lassen: Er nahm sich einige Kompositionen vor, die andere Musiker und Bands auf früheren „Tzadik“-Platten gespielt haben, zerlegte sie in ihre Einzelteile und fügte sie neu zusammen. Klingt von der Machart her ganz nach den zur Zeit weit verbreiteten Remix-Verfahren unzähliger DJ's. Der fundamentale Unterschied: Paul Brody hat die Neubearbeitungen gemeinsam mit seiner Band „Sadawi“ eingespielt – ohne Netz und doppelten Boden.
Mittwoch, 9. Februar, 23.00 – 24.00 Uhr
Jazztime: „Bass Solo!“
Zur Renaissance eines Tieftöners
Von Günther Huesmann
„In den alten Zeiten schuf der Bass eine Knuff-Knuff-Knuff-Knuff-Begleitung, und Du erkanntest ihn durch seine Abwesenheit. Heute ist der Bass eine Stimme, mit der man rechnen muss; eine Stimme, die dabei hilft, die Musik zu formen“, meint der Kontrabassist Buster Williams. In der Tat ist der Kontrabass im Jazz einen weiten Weg gegangen: von den ersten Schritten im New-Orleans-Jazz der zwanziger Jahre, in dem der Kontrabass oft kaum mehr als ein grobes harmonisch-rhythmisches Fundament abgeliefert und so etwas wie einen mild klingenden Tuba-Ersatz abgeben hatte, bis hin zu den virtuosen, Gitarren-ähnlichen, gleichberechtigten Bass-Linien, die Scott LaFaro und seine Nachfolger phrasierten. Bassisten sind zu technischen „Wizards“ geworden – auch unter dem Einfluss von Entwicklungen im Elektrobass-Bereich und durch die Fortschritte von Basstechniken in der klassischen Musik. „Du musst nicht mehr die alte, verflixte Sache spielen. Du kannst etwas anderes tun“, fasst es Barre Phillips zusammen. Phantasievolle zeitgenössische Jazzbassisten wie Renaud Garcia-Fons, Marc Muelbauer, Anders Jormin und andere erzählen von den neuen Perspektiven eines fundamentalen Instruments.
Freitag, 11. Februar, 23.00 – 24.00 Uhr
NOWJazz: Session
„Sequel“ von George Lewis beim NEWJazz Meeting 2004
Am Mikrophon: Reinhard Kager
Es war eine bunte Mischung von Musikern, die der amerikanische Posaunist, Komponist und Musiktheoretiker George Lewis für das NEWJazz Meeting im November 2004 zusammengestellt hatte: Drummer Guillermo E. Brown ist durch den Powerjazz von Matthew Shipp bekannt geworden, Gitarrist Jeff Parker mit der Indy-Rock-Gruppe „Tortoise“; Bassist Siegfried Rössert und Gitarrist Ulrich Müller, das Münchener „Duo 48nord“, beschäftigen sich vorwiegend mit experimenteller Hörspiel- und Theatermusik, Koto-Spielerin Miya Masaoka improvisiert wiederum in den verschiedensten jazzigen Kontexten; und die beiden Elektronik-Musikerinnen, DJ Mutamassik und Kaffee Matthews, sind eher in der HipHop- respektive Electronica-Szene daheim. Ihnen allen gemeinsam ist der Wille, scheinbar festgeschriebene Grenzen zu überschreiten und Musik jenseits aller definitorischen Schubladen zu machen. Wie gut dies gelang, demonstriert eine rund vierzigminütige Komposition, die George Lewis im Andenken an den Trompeter Lester Bowie und dessen Free Jazz Meeting „Gittin' To Know Y'All“ (1969) eigens für dieses ungewöhnliche Oktett schuf: „Sequel“ ist keine herkömmlich notierte Partitur, sondern folgt einem Timecode, entlang dessen die Zusammensetzung der Musiker, deren Funktion und die von ihnen zu produzierenden Sounds in genauen verbalen Beschreibungen angegeben sind. Für improvisatorische Spielräume bleibt dennoch viel Platz.
Sonntag, 13. Februar,17.30 – 18.00 Uhr (nach dem Hörspiel)
Balkan-Rhythmen und Jazz: Laurie Antonioli und Nenad Vassilic
Von Gudrun Endress
„Foreign Affair“ nennen die amerikanische Sängerin Laurie Antonioli und der aus Serbien stammende Kontrabassist Nenad Vasilic ihre aktuelle Gruppe. In ihr fließt aktueller Jazz mit der Folklore des Balkan zu einer stimmigen Mischung zusammen. Antonioli gastierte vor zwei Jahrzehnten erstmals als Bebop-Sängerin mit Pony Poindexter in Europa. Mittlerweile ist die in Graz lehrende Gesangsdozentin zu einer ausdrucksstarken Sängerin herangereift. Doch erst durch die Begegnung mit Nenad Vasilic fand sie jenes musikalische Genre, das ihr am meisten liegt.
Dienstag, 15. Februar, 23.00 – 24.00 Uhr
NOWJazz: Das stille Lachen des Steve Beresford
Von Harry Lachner
Die Liebe zur Musik von Doris Day oder Jacques Trenet, die kleinen Glückseligkeiten des Trivialen stehen bei dem britischen Pianisten und Multi-Instrumentalisten Steve Beresford geradezu selbstbewusst in der Nachbarschaft zu seiner ebenso großen Hingabe an die freie Improvisation. Man weiß nie, wo er seinen verschmitzten Humor am überzeugendsten auslebt: im Improvisations-Duo mit dem niederländischen Drummer Han Bennink, in seinen Pastiche-orientierten Filmmusiken, mit den Musikern aus dem Kreis des Nato-Labels (wie den beiden Saxophonisten Tony Coe oder Lol Coxhill) oder im schelmischen improvisatorischen Umgang mit Kinderspielzeug im Trio mit Richard Sanderson und Anna Homler. „Das stille Lachen“ ist eine Art Bestandsaufnahme zeitgemäßer Komik in ebenso stillem Einverständnis mit den subtilen Rauheiten der Improvisationsästhetik.
Mittwoch, 16. Februar, 23.00 – 24.00 Uhr
Jazztime: „Die weiße Leinwand“
Das Verhältnis zwischen improvisierter Musik und
bildender Kunst von Fluxus bis zu Electronica
Von Nina Polaschegg
Warum zählen auch Jackson Pollock und Marcel Duchamp zu den Gründervätern der britischen Improvised Music seit den 60-er Jahren? Improvisierende Künstler, malende Improvisatoren: Vom Fluxus bis zu Electronica lassen sich Einflüsse und Wechselwirkungen von bildender Kunst und freier Improvisation beobachten. Inspiration durch die bildende Kunst erhielt etwa Keith Rowe für sein Gitarrenspiel. Phil Mintons Vorstellungen einer eigenen Improvisationsmusik jenseits des schwarzen Free Jazz wurden angeregt durch die „Drip Paintings“ eines Jackson Pollock. Auffällig ist auch, dass zahlreiche Improvisatorinnen und Improvisatoren ursprünglich aus der bildenden Kunst stammen: Die Trompeterin Birgit Ulher, die Bratschistin Charlotte Hug oder der Elektroniker Christian Marclay ebenso wie Peter Kowald, Peter Brötzmann und andere Improvisatoren der ersten Generation. Welche Parallelen, welche produktiven Wechselwirkungen zwischen den beiden Künsten gibt es? Wie verändern sich diese im Laufe der Zeit? Fragen, denen diese Jazztime auf der Spur ist.
Donnerstag, 17. Februar, 19.05 – 20.15 Uhr
Jazz Session: „Rückkehr in die Philharmonie“
Das JazzFest Berlin zum 40-Jahr-Jubiläum mit Michel Portal,
Richard Galliano, der NDR Big Band und Willem Breukers Kollektief
Am Mikrophon: Reinhard Kager
Mittlerweile wurde es fast schon vergessen, dass der Jazz einst sogar philharmonische Würden besaß: Als Joachim Ernst Berendt 1964 die damaligen Berliner Jazztage gegründet hatte, fanden viele der Konzerte wie selbstverständlich in Hans Scharouns schmucker Philharmonie statt. Zum 40-Jahr-Jubiläum ist das nunmehrige JazzFest Berlin wieder an seine ursprüngliche Spielstätte zurückgekehrt. Mit einem Programm, das einige Reminiszenzen barg: So wurde die NDR Big Band vom früheren Leiter des JazzFests, George Gruntz, dirigiert; auch Albert Mangelsdorff, von 1995 bis 2000 künstlerischer Leiter des Festivals, wirkte als Gastsolist mit. Und Willem Breuker, dessen unverwüstliches Kollektief mit einer eigenwilligen Version der „Rhapsody In Blue“ zu hören war, erhielt einen Blumenstrauß zum sechzigsten Geburtstag. Den Höhepunkt dieses langen Jubiläumsabends bildeten die Duette, die der – auch mit einem eigenen Trio vertretene – Akkordeonist Richard Galliano gemeinsam mit dem Klarinettisten Michel Portal gespielt hatte: Intime Dialoge, die dennoch mit hinreißendem rhythmischen Drive improvisiert wurden.
Freitag, 18. Februar, 23.00 – 24.00 Uhr
NOWJazz: Prisma
Von Gerd Filtgen
Neue CDs aus Jazz und Grenzbereichen: Seit Oktober 2003 ist das bewährte Konzept der Jazzausgabe des „Plattenprismas“ in die SWR2-Abendleiste „Klangraum“ integriert. An jedem dritten Freitag jeden Monats gewähren Ihnen abwechselnde Moderatoren einen Einblick in Neuerscheinungen, die auch über den Tellerrand des Jazz hinausreichen können.
Sonntag, 20. Februar, 17.40 – 18.00 Uhr (nach dem Hörspiel)
Affinität zur Country Music: Joel Harrison
Von Gudrun Endress
Traditionelle Themen aus der Country Music, aber auch Songs von Johnny Cash, Woody Guthrie oder Merle Haggard nimmt der Gitarrist Joel Harrison als Grundlage für seine eigenständigen Arrangements. Die Beseeltheit, die Schönheit und Echtheit dieser amerikanischen Volksmusik, die viel über die Empfindungen und Gedanken der Menschen des letzten Jahrhunderts aussagt, stellt er in einen jazzigen Zusammenhang. Für Harrison sind Blues und Country Musik wie Bruder und Schwester. Der Blues wurde umfassend in den Jazz einbezogen, die Country Music bislang nur ganz vereinzelt.
Dienstag, 22. Februar, 23.00 – 24.00 Uhr
NOWJazz: Europe meets America – Andrew Hills „Jazzpar Octet“
Von Günther Huesmann
Der aus Haiti stammende und in Chicago aufgewachsene Jazzpianist Andrew Hill hat viel von den afrikanischen Traditionslinien, die in der Karibik fortleben, in moderne afroamerikanische Kompositionen und Improvisationen getragen. Er sagt: „Hör' der Avantgarde wirklich zu und du kannst afrikanische Rhythmen hören. Du hörst die Wurzeln des Jazz.“ Dass afrikanische Einflüsse mit zunehmender Entwicklung des Jazz nicht etwa verdrängt, sondern von den Musikern immer fokussierter herausgearbeitet werden, je stärker sie sich mit ihren musikalischen Wurzeln auseinandersetzen, wird gerade an Jazzern wie dem Arrangeur, Komponisten, Pianisten und Bandleader Andrew Hill in eindrucksvoller Weise deutlich. Wichtig wurde Andrew Hill auch als Leiter ambitionierter freitonaler Bandprojekte zu Beginn der sechziger Jahre – mit legendären Plattenaufnahmen für Blue Note, wie etwa „Point Of Departure“ im Jahr 1963. Seine Werke, in denen er emotionale Tiefe mit formaler Komplexität verbindet, enden immer anders als sie begonnen haben. Mit ihren kreuzrhythmisch verschobenen Strukturen und Blockakkorden ignorieren sie alle konventionellen Formen des Jazz – und schaffen gleichwohl etwas tonal Wertvolles. Anlässlich der Verleihung des renommierten dänischen Jazzpar-Preises 2003 stellte Andrew Hill in Kopenhagen ein Oktett mit skandinavischen und amerikanischen Musikern zusammen. Ihre gemeinsame CD „The Day The World Stood Still“ liefert Dialoge, die zu den spannendsten und gelungensten transatlantischen Jazzbegegnungen der letzten Jahre gehören.
Mittwoch, 23. Februar, 23.00 – 24.00 Uhr
Jazztime: Re-Released (I)
Atlantic Jazz Masters
Von Gerd Filtgen
Mit exquisiten Rhythm’n’Blues- und Soul-Alben wurde „Atlantic“ zu einem Synonym für die „Black Music“. Aber nicht nur die großen Repräsentanten des Genres wie Professor Longhair, Ray Charles und Aretha Franklin bestimmten den Kurs der Plattenfirma. Auch der Jazz wurde in seiner stilistischen Vielfalt auf dem Label bestens dokumentiert. Dafür sorgte Nesuhi Ertegun, der einige Jahre später zu der 1947 von seinem Bruder Ahmet Ertegun und dem ebenfalls von „Black Music“ begeisterten Herb Abramson gegründeten Plattenfirma stieß. Unter seiner Regie entstanden unter anderem exemplarische Aufnahmen von John Coltrane, dem Modern Jazz Quartet, Charles Mingus, Ornette Coleman und Herbie Mann, die allesamt zu Meilensteinen der Jazzgeschichte wurden.
Freitag, 25. Februar, 23.00 – 24.00 Uhr
NOWJazz: Session
Die Studiotakes beim NEWJazz Meeting 2004 mit George Lewis und seinem Oktett
Am Mikrophon: Reinhard Kager
Ehe die Musiker um den amerikanischen Posaunisten und Komponisten George Lewis im vergangenen November in Baden-Baden mit den Proben zu dessen Stück „Sequel“ (vgl. Notiz zum 11. Februar) begonnen hatten, improvisierten sie in den unterschiedlichsten instrumentalen Kombinationen, um einander musikalisch kennenzulernen. Denn George Lewis, Miya Masaoka, Kaffe Matthews, DJ Mutamassik, Jeff Parker, Guillermo E. Brown und das Duo 48nord hatten noch nie zuvor zusammengespielt. Dass die Kommunikation zwischen diesen musikalisch höchst unterschiedlichen Temperamenten dennoch vom Beginn an funktioniert hat, bestätigt die in dieser Sendung zusammengestellte Auswahl aus den besten Studiotakes dieses NEWJazz Meetings 2004.
Sonntag, 27. Februar, 17.26 – 18.00 Uhr (nach dem Hörspiel)
„Tea For Two“
Aus dem Songbook von Vincent Youmans
Von Werner Wunderlich
Nicht so berühmt wie George Gershwin, nicht so erfolgreich wie Irving Berlin, nicht so fleißig wie Cole Porter – doch die Jazzmusiker greifen auch die Songs von Vincent Youmans gern und häufig auf und lassen sich von ihnen zu eigenen Fassungen inspirieren. Youmans' meist für Musicals geschriebene Kompositionen – zu denen neben „Tea For Two“ auch „I Want To Be Happy“, „More Than You Know“ und „I Know That You Know” gehören – dienten Barney Kessel, Oscar Peterson, Dizzy Gillespie, Ruby Braff und vielen anderen als Vorlage für eigene Interpretationen.
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