Timeart – Shapes #2 in Köln am 12./13.12.2013

11.12.2013 14:03 von jazz (Kommentare: 0)

 

Tanz / Musik / Video (Uraufführung) 

 

 

Shapes - Foto: Stoga
Foto: Joanna Stoga

 

...mit der Kölner experimental Band NANOSCHLAF: Philip Zoubek (Klavier), Achim Tang (Kontrabass), Christian Thomé (Schlagzeug, Laptop), Sven Hahne (Laptop, Video), Matthias Muche (Posaune) und den polnischen Tänzern Dawid Lorenc, Radek Hewelt, Filip Szatarski. 

 
 
Do. 12.+ Fr. 13. Dezember 2013, jeweils ab 20.30 Uhr
Bürgerhaus Stollwerck Köln, großer Saal
Dreikönigenstraße 23, 50678 Köln 
Eintritt:  €  12,- / erm 10,-
(für Workshopteilnehmer und Studenten der HfMT/ZZT Eintritt frei)
  
 
In der Reihe Timeart – Shapes erweitert die intermediale Künstlergruppe Timeart ihre Arbeit um das Medium Tanz. Nach dem japanischem Butoh Tänzer Masaki Iwana im ersten Teil der Reihe 2013 (Untertitel Four Winds), sind die polnischen Tänzer Radek Hewelt, Dawid Lorenc und Filip Szatarski zu Gast. So wird die Zusammenarbeit mit ihnen von 2012 mit einem neuem künstlerischem Konzept fortgesetzt.
  
Experimentelle elektro-akustische Musik und abstrakte Echtzeit-Visualisierung sind die beiden Pole, deren Fusion sich Timeart verschrieben hat. Der Tanz soll in Shapes sowohl die Musik, wie auch die graphischen Inhalte einer großflächigen Bodenprojektion beeinflussen, in der sich die Tänzer bewegen, dabei werden deren Bewegungen direkt per Kamera-Tracking verarbeitet. Entstehen soll ein kontinuierlicher Dialog in dem jeder künstlerische Impuls die Materialitäten des Körpers, der Elektrizität, der Luft und des Lichtes durchläuft – Musik inspiriert Tanz, Tanz inspiriert Graphik, Graphik inspiriert Musik.
  
Trotz des prominenten technischen Aspektes der Arbeit erzeugen die Künstler ein durch und durch organisch wirkendes Werk – wasserähnliche Wellenbewegungen, rohe, kantige schwarz-weiße Strukturen, die an Stein oder Holz  erinnern oder Schatten, die sich plötzlich von den Tänzern lösen und ein Eigenleben zu beginnen scheinen. Das Zusammenspiel folgt den Regeln der Improvisation, lediglich einige graphische Modelle und Interaktionsprinzipien sind festgelegt. In keinem Moment entsteht der Eindruck einer starren Komposition, sondern vielmehr der eines immer wieder überraschenden, hochenergetischen Dialoges, bei dem das Publikum pure, konzentrierte Emotion sieht, hört und spürt. 
  
Geistiger Pate für die synästhetische Umsetzung von Ton in Bild in diesem Projekt war der russische Maler Wassily Kandinsky, von dessen theoretischen Arbeiten die hier verwendeten grafischen Algorithmen inspiriert wurden. 

 
 

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